Stapel Haferflocken-Pfannkuchen mit Banane

Haferflocken-Pfannkuchen: Fluffig ohne Mehl mit Banane und Ei

Kurzantwort: Haferflocken-Pfannkuchen entstehen aus 100 g zarten Haferflocken, einer reifen Banane, zwei Eiern, 120 ml Milch, einem Teelöffel Backpulver, Zimt und Salz, 30 Sekunden im Mixer, fünf Minuten Ruhe, dann kleine Pfannkuchen bei mittlerer Hitze in Butter, gewendet, wenn Blasen platzen. Ohne Mehl, ohne Zucker, in 20 Minuten. Die Banane süßt und bindet, die Ruhezeit lässt die Flocken quellen, die kleine Größe verhindert das Zerfallen. Ohne Banane mit Apfelmus, ohne Ei mit Leinsamen, herzhaft mit Käse.

Haferflocken-Pfannkuchen sind das Frühstück, das aus dem Vorrat kommt und satt macht: Hafer, Banane, Ei, Milch, alles im Haus, alles in den Mixer. Sie schmecken nach Pfannkuchen, nicht nach Diät, und sie halten bis mittags. Wer sie einmal richtig gemacht hat, mit Mixer, Ruhezeit und kleinen Portionen, macht sie jede Woche.

Hier findest du das Rezept, die Flocken, den Mixer und die Alternative ohne, die Banane und ihre Ersatzstoffe, die Ruhezeit, das Braten in kleinen Portionen, Varianten ohne Ei, vegan, mit Quark, mit Apfel, herzhaft, Toppings, Meal Prep für die Woche, Nährwerte und die Fehler, die Haferpfannkuchen zerfallen oder pappig werden lassen.

Haferflocken-Pfannkuchen: Hafer, Banane, Ei, Milch, kein Mehl, kein Zucker. Foto: Stacy Spensley, CC BY 4.0

Haferflocken-Bananen-Pfannkuchen — das Rezept

  • Vorbereitung: 10 Min.
  • Garzeit: 15 Min.
  • Gesamt: 25 Min.
  • Ergibt: 8 kleine Pfannkuchen (2 Portionen)
  • Pro Portion: 380 kcal

Zutaten

  • 100 g zarte Haferflocken
  • 1 reife Banane
  • 2 Eier
  • 120 ml Milch oder Pflanzendrink
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Butter oder Kokosöl zum Braten
  • Zum Servieren: Beeren, Joghurt, Nussmus, Ahornsirup

Zubereitung

  1. Haferflocken, Banane in Stücken, Eier, Milch, Backpulver, Zimt, Salz und Vanille in den Mixer geben und 30 Sekunden mixen, bis ein glatter, dicker Teig entsteht. Ohne Mixer die Flocken im Mörser oder in der Küchenmaschine mahlen und die Banane zerdrücken.
  2. Teig 5 Minuten ruhen lassen, er wird dicker, weil die Flocken quellen. Ist er zu fest, einen Schuss Milch einrühren.
  3. Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Je einen gehäuften Esslöffel Teig zu Pfannkuchen von 8 bis 10 cm einlegen, drei je Pfanne.
  4. 2 bis 3 Minuten braten, bis Blasen auf der Oberfläche platzen und der Rand fest ist, wenden, weitere 2 Minuten.
  5. Im Ofen bei 80 Grad warm halten, bis alle fertig sind. Mit Beeren, Joghurt und Nussmus servieren.

Die Haferflocken

Zarte Haferflocken sind die richtige Wahl, sie werden im Mixer schnell zu Mehl und quellen in fünf Minuten. Kernige Flocken brauchen länger im Mixer und ergeben einen rustikaleren Teig mit Stückchen, sie funktionieren, wenn zehn Minuten Ruhe eingeplant werden. Schmelzflocken machen den Teig weich und pappig. Fertiges Hafermehl aus der Packung ergibt den feinsten Teig. Instant-Flocken aus Portionsbeuteln sind gezuckert und ungeeignet. 100 g Flocken für zwei Portionen, das sind acht kleine Pfannkuchen, für Zöliakie glutenfreie Haferflocken.

Im Mixer

Alle Zutaten kommen auf einmal in den Standmixer und werden 30 Sekunden gemixt, bis die Flocken gemahlen sind und die Banane verschwunden ist. Der Mixer ist der Grund, warum das Rezept so schnell geht, er mahlt und rührt in einem Schritt. Ohne Mixer werden die Flocken in der Küchenmaschine oder im Mörser gemahlen, die Banane mit der Gabel zerdrückt und alles mit dem Schneebesen verrührt, das ergibt gröbere Pfannkuchen, die ebenso gut schmecken. Ein Pürierstab in einem hohen Becher funktioniert auch.

Alles in den Mixer, 30 Sekunden, fertig ist der Teig. Foto: Vegan Feast Catering, CC BY 4.0

Die Banane

Eine reife Banane mit braunen Punkten süßt den Teig so, dass kein Zucker nötig ist, und bindet ihn mit ihrer Stärke. Grüne Bananen sind fad und fest. Wer keine Banane mag, nimmt 100 g Apfelmus oder einen geriebenen Apfel und einen Esslöffel Honig, oder 100 g Quark und einen Esslöffel Ahornsirup. Die Banane ist der Grund für den Geschmack nach Bananenbrot, ohne sie schmecken die Pfannkuchen neutraler nach Hafer.

Reife Bananen süßen und binden, keine Notwendigkeit für Zucker. Foto: ginnerobot, CC BY-SA 4.0

Die Ruhezeit

Nach dem Mixen ruht der Teig fünf Minuten. In dieser Zeit saugen die gemahlenen Flocken die Milch auf, der Teig wird dicker und die Pfannkuchen halten beim Wenden zusammen. Ohne Ruhezeit ist der Teig dünn, die Pfannkuchen laufen breit und reißen. Ist der Teig nach fünf Minuten zu fest, ein Schuss Milch, ist er zu dünn, ein Esslöffel Flocken und weitere fünf Minuten. Der Teig hält im Kühlschrank einen Tag, wird aber sehr fest und braucht dann Milch.

Fünf Minuten ruhen, die Flocken quellen und binden. Foto: jeffreyw, CC BY 4.0

Braten: klein und geduldig

Butter oder Kokosöl in der beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze, nicht hoch. Ein gehäufter Esslöffel Teig je Pfannkuchen, mit dem Löffelrücken zu einem Kreis von acht bis zehn Zentimetern gestrichen, drei je Pfanne. Zwei bis drei Minuten, bis Blasen auf der Oberfläche platzen und der Rand matt und fest wird, dann wenden, zwei Minuten. Große Pfannkuchen brechen, weil Hafer kein Gluten hat. Zu heiß werden sie außen braun und innen roh. Die ersten beiden Pfannkuchen zeigen die richtige Hitze.

Klein, mittlere Hitze, wenden, wenn Blasen platzen. Foto: infowidget, CC BY-SA 4.0

Ohne Ei und vegan

Zwei Eier durch zwei Esslöffel geschrotete Leinsamen oder Chiasamen ersetzen, die zehn Minuten in sechs Esslöffeln Wasser quellen, plus 50 ml mehr Pflanzendrink. Die Pfannkuchen werden etwas dichter, mit der Banane bleiben sie saftig. Mit Haferdrink statt Milch und Kokosöl statt Butter sind sie vegan. Vegane Haferpfannkuchen brauchen die Ruhezeit doppelt und werden noch kleiner gebraten.

Mit Quark oder Joghurt

150 g Magerquark oder Joghurt statt eines Teils der Milch macht die Pfannkuchen saftiger, eiweißreicher und säuerlicher, mit 20 g Eiweiß je Portion. Der Teig wird dicker, deshalb 50 ml mehr Milch. Mit Skyr am festesten. Die Quark-Hafer-Pfannkuchen sind das Frühstück nach dem Sport.

Mit Apfel, Beeren oder Schokolade

Ein geriebener Apfel und ein Teelöffel Zimt statt der Banane für die Apfelversion. 100 g Heidelbeeren nach dem Mixen unter den Teig. Zwei Esslöffel Kakao im Mixer und Schokotropfen für die Schokoversion. Eine Handvoll Walnüsse oder Kokosraspeln für Biss. Ein Löffel Erdnussbutter im Teig für die Peanut-Version. Der Grundteig verträgt alles, was auch ins Müsli passt.

Herzhaft

Banane, Zimt und Vanille weglassen, dafür 50 g geriebener Käse, eine geriebene Möhre oder Zucchini, zwei Esslöffel Schnittlauch, Pfeffer, ein halber Teelöffel Salz. Mit Kräuterquark, Räucherlachs, Spiegelei oder Avocado. Die herzhaften Haferpfannkuchen sind das Abendessen, das Brot ersetzt, und die Grundlage für Wraps mit Hähnchen und Salat.

Herzhaft mit Käse, Schnittlauch und Möhre. Foto: T.Tseng, CC BY 4.0

Toppings

Beeren, frisch oder aufgetaut. Joghurt oder Quark. Nussmus, Erdnussbutter, Mandelmus. Ahornsirup, Honig, Dattelsirup. Bananenscheiben und Zimt. Apfelmus. Kokosraspeln und gehackte Nüsse. Schokoladensauce für Kinder. Ein Stück Butter. Zwei Toppings, eins cremig, eins fruchtig.

Beeren, Joghurt, Nussmus, Ahornsirup: die Toppings. Foto: WordRidden, CC BY 4.0

Meal Prep für die Woche

Am Sonntag die dreifache Menge, 24 Pfannkuchen, in Dosen mit Backpapier zwischen den Lagen im Kühlschrank, vier Tage. Im Toaster werden sie in zwei Minuten warm und leicht knusprig, in der Pfanne ohne Fett in drei Minuten. Eingefroren mit Backpapier dazwischen drei Monate, direkt aus dem Tiefkühler in den Toaster. Zwei kalte Pfannkuchen mit Nussmus sind das Pausenbrot, der Snack nach dem Sport und das Frühstück im Auto.

Für Kinder und Babys

Kinder mögen die Bananenversion mit Schokotropfen oder Beeren, klein wie Pancakes, in der Hand. Für Babys ab acht Monaten die Pfannkuchen ohne Salz und Backpulver, mit Banane, Hafer und Ei, weich, in Streifen zum Selbstessen. Sie sind der Klassiker der Beikost nach Baby-led-Weaning, weil sie ohne Zucker auskommen und sich greifen lassen.

Warum sie satt machen

Hafer bringt Beta-Glucan, einen löslichen Ballaststoff, der im Magen quillt und den Blutzucker langsam steigen lässt, die Eier bringen Eiweiß, die Banane Kalium und Süße. Vier Pfannkuchen mit Joghurt halten bis mittags, ein Weizenpfannkuchen mit Sirup bis zehn Uhr. Das ist der Grund, warum Haferpfannkuchen das Frühstück für Schulkinder, Sportler und alle sind, die bis mittags nicht naschen wollen.

Haferpfannkuchen und Weizenpfannkuchen

Der Weizenpfannkuchen ist dünn, groß und elastisch, weil Gluten ihn zusammenhält, der Haferpfannkuchen dick, klein und saftig, weil Hafer kein Gluten hat und die Banane bindet. Der Weizenpfannkuchen wird gerollt und gefüllt, der Haferpfannkuchen gestapelt und belegt. Wer dünne Pfannkuchen aus Hafer will, mixt den Teig mit 80 ml mehr Milch und brät sie in einer kleinen Pfanne als Fladen, das ergibt Hafercrêpes, die sich rollen lassen, aber leichter reißen.

Die Pfanne

Eine beschichtete Pfanne von 24 Zentimetern fasst drei Pfannkuchen, ein Crêpe-Wender aus dünnem Metall oder Silikon wendet sie ohne Bruch. Gusseisen funktioniert gut eingebrannt, Edelstahl klebt. Wenig Fett, ein Teelöffel je Durchgang, mehr macht die Ränder fettig. Eine Pfannkuchenpfanne mit vier Mulden brät vier gleich große auf einmal.

Der Wochenplan mit Hafer

Montag Haferpfannkuchen mit Beeren, Dienstag Porridge, Mittwoch Overnight Oats, Donnerstag herzhafte Haferpfannkuchen zum Abendessen, Freitag Hafermüsli, Samstag Haferwaffeln aus demselben Teig im Waffeleisen, Sonntag Pfannkuchen mit Banane und Nussmus für alle. Eine Packung Haferflocken trägt eine Woche Frühstück, und die Pfannkuchen sind der Teil, der nach Wochenende schmeckt.

Nährwerte

Eine Portion von vier Pfannkuchen hat etwa 380 kcal, 15 g Eiweiß, 12 g Fett und 50 g Kohlenhydrate mit 6 g Ballaststoffen. Mit Quark 400 kcal und 22 g Eiweiß, vegan 350 kcal, herzhaft mit Käse 420. Ohne Sirup und mit Beeren bleibt das Frühstück unter 450, mit Ahornsirup und Nussmus bei 550.

Kosten

100 g Haferflocken 15 Cent, eine Banane 20 Cent, zwei Eier 60 Cent, Milch 15 Cent. Eine Portion für zwei kostet rund 1,20 Euro, 60 Cent je Person. Mit Beeren und Joghurt zwei Euro. Das günstigste Frühstück, das nach Wochenende schmeckt.

Der Ablauf

Mixen, eine Minute. Ruhen, fünf Minuten, in denen die Pfanne heiß wird und Beeren gewaschen werden. Acht Pfannkuchen in drei Durchgängen, zwölf Minuten. 20 Minuten von der Idee bis zum Teller. Mit zwei Pfannen 15 Minuten.

Süße ohne Zucker

Die reife Banane liefert etwa 12 g Zucker auf acht Pfannkuchen, das reicht für einen leicht süßen Teig, der mit Beeren und Joghurt vollständig ist. Wer süßer will, gibt einen Esslöffel Honig oder Ahornsirup in den Mixer oder darüber. Wer ohne jede Süße will, lässt die Banane weg und nimmt Quark, dann sind die Pfannkuchen neutral und passen zu süß und herzhaft.

Waffeln aus dem Teig

Derselbe Teig ergibt im Waffeleisen Haferwaffeln, eine Kelle je Waffel, vier Minuten bei mittlerer Stufe, außen leicht knusprig, innen weich. Sie halten im Eisen besser zusammen als in der Pfanne und sind die Variante für alle, deren Pfannkuchen reißen.

Typische Fehler

Keine Ruhezeit: läuft breit, reißt. Zu groß: bricht beim Wenden. Zu heiß: außen braun, innen roh. Zu früh gewendet: reißt. Grüne Banane: fad. Kernige Flocken ohne Mahlen: Brei mit Stückchen. Schmelzflocken: pappig. Ohne Backpulver: flach. Teig vom Vortag ohne Milch: Beton. Ohne Salz und Zimt: langweilig. Pfanne ohne Beschichtung: klebt.

Häufige Fragen

Warum zerfallen Haferflocken-Pfannkuchen?

Keine Ruhezeit, zu groß, zu früh gewendet. Fünf Minuten ruhen, acht Zentimeter, warten bis Blasen platzen.

Welche Haferflocken?

Zarte Flocken, im Mixer gemahlen. Kernige mit längerer Ruhezeit.

Geht es ohne Banane?

Ja, mit Apfelmus, geriebenem Apfel oder Quark und einem Löffel Honig.

Geht es ohne Ei?

Ja, mit zwei Esslöffeln gequollenen Leinsamen und mehr Milch.

Kann ich sie einfrieren?

Ja, drei Monate, gefroren in den Toaster.

Quellen

Geschrieben von Clara, Redaktion geschmacksguru.com — sie schreibt hier über Rezepte, Zutaten und Küchentechnik.

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