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Kurz gesagt: Festkochende Kartoffeln brauchen als Pellkartoffeln 20 bis 25 Minuten, geschält und geviertelt 15 bis 20 Minuten. Sie bleiben in Form und zerfallen nicht – deshalb sind sie die richtige Wahl für Salat, Bratkartoffeln und Gratin.
Die Kochzeit unterscheidet sich kaum von anderen Sorten. Das Ergebnis dagegen deutlich.
Die Zeiten
Ganz mit Schale, mittelgroß: 20 bis 25 Minuten
Ganz mit Schale, klein: 15 bis 20 Minuten
Geschält und geviertelt: 15 bis 20 Minuten
Gewürfelt: 10 bis 12 Minuten
Im Dampfdrucktopf: 8 bis 10 Minuten
Gezählt wird ab dem Moment, in dem das Wasser kocht.
Woran man die Sorte erkennt
Im Handel sind die Kochtypen farblich gekennzeichnet: grün für festkochend, rot für vorwiegend festkochend, blau für mehligkochend.
Der Unterschied liegt im Stärkegehalt: Festkochende Sorten haben weniger Stärke, ihre Zellen halten beim Garen zusammen.
Bekannte festkochende Sorten sind Annabelle, Linda, Nicola, Sieglinde und Belana.
Wofür sie sich eignen
Kartoffelsalat. Die klassische Verwendung – die Scheiben bleiben ganz.
Bratkartoffeln. Am besten aus am Vortag gekochten Kartoffeln; abgekühlt bleiben sie noch fester.
Gratin und Aufläufe.
Ofenkartoffeln und Kartoffelspalten.
Nicht geeignet sind sie für Püree, Klöße und Suppen zum Andicken – dort braucht es Stärke, also mehligkochende Sorten.
Der Trick mit dem Vortag
Gekochte, abgekühlte Kartoffeln bilden resistente Stärke – sie werden fester und lassen sich besser schneiden und braten.
Ein Nebeneffekt: Diese Stärkeform wird im Dünndarm nicht verdaut und wirkt wie ein Ballaststoff. Kartoffelsalat vom Vortag ist deshalb nicht nur bequemer, sondern auch etwas günstiger für den Blutzucker.
Der Garpunkt
Ein spitzes Messer in die dickste Stelle stechen. Es soll ohne Widerstand hineingleiten, die Kartoffel beim Anheben aber nicht zerfallen.
Festkochende Sorten verzeihen etwas Überzeit besser als mehligkochende.
Häufige Fragen
Welche Sorte für Kartoffelsalat?
Festkochend – sonst zerfällt der Salat.
Kann man festkochende für Püree nehmen?
Es wird zäh statt locker. Besser mehligkochende verwenden.
Ab wann zählt die Kochzeit?
Ab dem Kochen des Wassers.
Warum werden Kartoffeln manchmal nicht weich?
Saure Zutaten im Wasser, etwa Essig, verzögern das Garen.
Quellen
Das passt dazu
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Geschrieben von Bella, Redaktion geschmacksguru.com — sie schreibt hier über Rezepte, Zutaten und Küchentechnik.
